• Martin Hattemer

Datenintegration: 5 Tipps, die Ihnen die Augen öffnen

So profitiert auch Ihr Unternehmen von Informationsintegration


Wer als Unternehmerin oder Unternehmer wettbewerbsfähig bleiben will, braucht Daten. Die Voraussetzung für den optimalen Einsatz der vorhandenen Daten ist die Datenintegration. Und so scheitert die Digitalisierung in vielen Unternehmen nicht an zu wenigen Daten, sondern an der mangelhaft umgesetzten Nutzung der Daten, an der Datenintegration.


Bei einer gelungenen Datenintegration werden alle Informationen aus unterschiedlichen Quellen zentral gesammelt und in einer übersichtlichen Ansicht dargestellt. Auch die Strukturierung und die Validität der Daten spielen eine große Rolle dabei, ob das Unternehmen den nächsten Schritt in Richtung Digitalisierung schafft oder nicht.


Gelingt die Datenintegration, gewinnen Unternehmen und die einzelnen Abteilungen tiefe Einsichten in ihre Prozesse. Zukünftige Entscheidungen werden durch Daten initiiert und gestützt.

Datenintegration im Unternehmen kann:

  • mehr Überblick verschaffen

  • Prozesse beschleunigen

  • Personaleinsatz optimieren

  • Ressourcen sparen

  • Marktpositionen stärken

  • Fehler verhindern

  • Kundenerfahrungen verbessern

  • Zusammenarbeit erleichtern

Datenintegration: ein Beispiel aus der Praxis

Ein Unternehmen stellt Maschinenteile her, welche speziell für die Anforderungen einzelner Kunden gefertigt werden. Vor jeder Angebotserstellung müssen komplexe Berechnungsprozesse durchgeführt werden. Spezifikationen werden überprüft, Materialbestände gesichtet, Lieferzeiten und Kosten berechnet. Die Daten werden anschließend per Hand aus unterschiedlichen Systemen gezogen und zusammengetragen. Das ist fehleranfällig, kostet sehr viel Zeit und sorgt dadurch sowohl beim Kunden als auch beim Mitarbeitenden für Frust. Im schlimmsten Fall ist die Konkurrenz schneller und der Kunde ist weg.

Mit einer Datenintegration wäre das nicht passiert. Denn dann werden alle relevanten Daten so erfasst, dass diese automatisch in die Angebotserstellung einfließen.

Das Unternehmen kann schnell auf Kundenanfragen reagieren, Arbeitsabläufe werden vereinfacht und unnötige Fehlerquellen werden vermieden. Der Umsatz des Unternehmens steigt und die Mitarbeitenden können Ihre Arbeitsstunden effizienter nutzen.


So erschaffen Sie eine moderne Datenarchitektur

Datenintegration bedeutet nicht, dass alles mit allem verbunden wird und voneinander abhängig ist. Nicht jede Abteilung im Unternehmen braucht die Daten aller anderen Abteilungen. Für die Datenintegration gibt es auch keine einheitliche Lösung, die für alle Unternehmen passt. Zu einer individuellen Lösung für Ihr Unternehmen gelangen Sie mit diesen 5 Schritten:


1. Analysieren Sie die Ausgangslage

Dazu stellen Sie zunächst fest, welches System welche Daten generiert und verarbeitet. Prüfen Sie, ob es isolierte Daten oder Systeme gibt, welche Rolle die Daten spielen und wie sie vorgehalten werden. Diese Punkte sind auch entscheidend dafür, welche Form der Datenintegration für Ihr Unternehmen optimal ist.


2. Definieren Sie Ihre Ziele

Unserer Erfahrung nach gibt es in den Unternehmen viele Ideen, wie Sie Mehrwert aus den vorliegenden Daten ziehen können. Verlieren Sie sich nur nicht in Details oder in zu großen Visionen. Definieren Sie Ihre Wünsche in Schritten, die Sie nach und nach umsetzen.

Dann wissen Sie immer, wo Sie gerade stehen und welche Schritte noch folgen. So reduzieren Sie die Komplexität der Datenintegration auf ein gut beherrschbares Maß.


3. So setzen Sie die Datenintegration um

Für eine zukunftssichere Datenintegration brauchen Sie eine fachkundige und auch technische Expertise. Gern klären wir gemeinsam mit Ihnen relevante Fragen wie:

  • Sollen die Daten langfristig auch von anderen Systemen verwendet werden?

  • Welche Schnittstellen sind vorhanden oder werden benötigt?

  • Wird eine zentrale Datenhaltung/Schnittstelle benötigt?

  • Gibt es Regularien für den Umgang mit den Daten? Welche sind das?

Der Teufel verbirgt sich hier im Detail. Allerdings bietet der IT-Markt Ihnen passende Lösungen für Ihre Wünsche und für die Bedürfnisse Ihres Unternehmens. Die Hürde, ein solches Projekt zu starten, ist natürlich ein eigenes Thema. Lesen Sie dazu unseren Beitrag: Digitalisierung – jetzt anfangen!


4. Entscheiden Sie sich für eine Form der Datenintegration

Die Daten sollen sauber vorgehalten werden. Das heißt: ohne Duplikate und in einer Form, mit der alle Systeme arbeiten können. Bedenken Sie auch, dass in Zukunft Komponenten ausgetauscht, abgeschaltet oder erneuert werden.

Je nach Unternehmensgröße, technischen Voraussetzungen und nach Datenmenge werden Prozesse und Datenflüsse auf unterschiedliche Weise gelenkt. Für jede Ausgangsvoraussetzung gibt es die passende Form der Datenintegration mit den entsprechenden Tools - von der manuellen Datenintegration über middleware-basierte Datenintegration bis zur komplett automatisierten Datenintegration.


5. Legen Sie fest, wer Zugriff auf welche Daten bekommt

Datenintegration bedeutet nicht, dass jeder Zugriff auf alle Daten erhält. Das ist einerseits unwirtschaftlich, weil es mehr Speicherplatz kostet als nötig wäre. Andererseits besteht die Gefahr, dass die Überfülle an Informationen die wichtigen Informationen verdeckt. Orientieren Sie sich an Ihrer Schritt-für-Schritt-Liste, welche Ziele Sie mit der Datenintegration erreichen wollen. Achten Sie außerdem darauf, die Abläufe datenschutzkonform zu gestalten. Auch dabei beraten wir Sie fachkundig. Fazit zur Datenintegration in Unternehmen

Datenintegration, Vernetzung, Verknüpfung von Daten oder auch Informationsintegration schafft Mehrwert für Ihr Unternehmen und macht es zukunftsfähiger. Sie können tägliche Prozesse verschlanken, schneller und besser auf neue Entwicklungen reagieren und selber völlig neue Szenarien entwickeln.

Wir stehen für individuelle und zukunftssichere Lösungen der Datenintegration. Lassen Sie sich einfach beraten. Entdecken Sie dabei Potenziale, von denen Sie bisher nicht einmal geträumt haben.

Verknüpfung von Daten ist in Ihrem Unternehmen noch kein Thema? Sie brauchen stattdessen Tipps, wie Sie einfach und schnell in die Digitalisierung starten?

Dann lesen Sie auch unseren Artikel Digitalisierung – jetzt anfangen!


FAQ zu Datenintegration

Definition: Was ist Datenintegration? Bei der Datenintegration werden Daten aus den verschiedenen Datenquellen in ein zentrales System überführt. Das kann in einem Unternehmen zum Beispiel ein Data Warehouse sein, also ein Datenbanksystem speziell für betriebswirtschaftliche Analysen. Dort werden die Daten dauerhaft gespeichert, bereinigt, zusammengeführt, umgewandelt und für Analysen bereitgestellt.


Was sind die Herausforderungen bei der Datenintegration?

Die größte Herausforderung bei der Datenintegration ist das Verknüpfen unterschiedlicher Systeme und unterschiedlicher Formatierungen in einem übergeordneten System. Dadurch können unter Umständen Daten nicht mehr gefunden werden oder es werden doppelte, veraltete oder überflüssige Daten verwendet.


Welche Vorteile hat Datenintegration? Durch Datenintegration können riesige Datenmengen präziser und differenzierter analysiert, verknüpft und verwertet werden. Doppelte Datensätze fallen heraus. Die präziseren Datenanalysen

  • machen Prozesse im Unternehmen effizienter,

  • Ressourcen werden sparsamer eingesetzt,

  • das Unternehmen kann schneller und flexibler agieren.


Das Team von TeSolva unterstützt Sie bei jedem Schritt der Datenintegration. Wir planen, programmieren einzelne Komponenten, implementieren und schulen Ihre Teams.



Vereinbaren Sie gleich einen unverbindlichen Gesprächstermin! Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.




Dr. Anja Zonaras

Kundenbetreuung M. +49 (0)1525 20 17 570

E. zonaras@tesolva.de


Mehr Informationen finden Sie unter: www.tesolva.de

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